BDSV: Bessere Rahmenbedingungen statt Exportverbote
„Wir wollen die europäische Stahlindustrie erhalten - aber bitte mit den richtigen Werkzeugen: wettbewerbsfähigen Energiepreisen, praxistauglicher Wasserstoff-Verfügbarkeit, einem realistischen DRI-Hochlauf, verlässlichen ETS-Rahmenbedingungen und fairen Handelsbedingungen. Ein Exportverbot für Stahlschrott würde keines dieser Probleme lösen", sagt Andreas Schwenter, Präsident der BDSV. „Erste Befunde aus der RWI-Studie „Volkswirtschaftliche Bedeutung der Stahlrecyclingbranche", die auf dem Branchentreff präsentiert wurde, zeigen, dass der wirtschaftliche Wert von Schrott den reinen Marktpreis übersteigt. Der Schrottpreis und die Schrottverfügbarkeit sind nicht die Ursachen der Strukturprobleme der Stahlindustrie."